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Sofioter Philharmonie Sofia Philharmonic Orchestra – Ensembles – RE Classical (re-classical.com)

Ruse Philharmonie Philharmonic of Ruse (ruseopera.com)

KARIN BONELLI

KARIN BONELLI wurde als erste Frau in der Bläsersektion des Orchesters der Wiener Staatsoper und damit bei den Wiener Philharmonikern engagiert.

Ersten Flötenunterricht bekam sie bei ihrer Mutter – auch der Vater ist professioneller Flötenspieler. Sie studierte in in Linz, Wien, Lyon und München. Neben frühen Wettbewerbserfolgen tauchte sie mit den Wiener Symphonikern, dem Orchestre National de France oder in der Opéra National de Lyon in die internationale Orchesterwelt ein. Nicht nur mit ihrem Orchester spielt sie auf der ganzen Welt mit allen großen Dirigenten, Solistinnen und Solisten unserer Zeit, sondern sie ist auch Gründungsmitglied des „Vienna Wind Quintet“ und des „Klangkollektiv Wien“, liebt die Kammermusik mit klangintensiven Kammermusikpartnern wie etwa dem Geiger Benni Schmid und dem Pianisten Markus Schirmer oder spielt Flötenkonzerte als Solistin mit Orchestern aus nah und fern.

Eine weitere Leidenschaft lebt sie in der Weitergabe des Feuers aus, indem sie junge Flötenspielerinnen und -spieler deren eigene Qualitäten entdecken lässt und Lehraufträge an der Musikuniversität in Graz (2017/18) und gegenwärtig an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien wahrnimmt.

SVETLINA STOYANOVA

SVETLINA STOYANOVA wurde in Sofia geboren. Sie sang 9 Jahre lang im Kinderchor des bulgarischen Nationalradios. Sie absolvierte eine Ausbildung in Großbritannien und erwarb einen Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung und zwei Master-Abschlüsse (Vocal Performance 2016 und Opera 2018) am Royal Conservatoire of Scotland unter der Anleitung von Clare Shearer.

2016 wurde Frau Stoyanova beim Le Grand Prix de l’Opera mit dem 3. Preis und der ranghöchsten Sängerin ausgezeichnet. Anschließend wurde sie zur Aufnahme mit dem Bulgarian National Radio Symphony Orchestra eingeladen. 2017 erhielt sie den 1. Preis beim Neuen Stimmen International Singing Wettbewerb.

Nach ihrem Wettbewerbserfolg wurde Svetlina Stoyanova von der Opera de Nice Côte d’Azur und dem Anthéa-Theater eingeladen, Cherubino (Le nozze di Figaro) und die Hauptrolle von Rosina (Il barbiere di Siviglia) für die Bregenzer Festspiele zu spielen.

Svetlina Stoyanova trat als Solistin für die Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 in die Wiener Staatsoper ein. Sie gab ihr Hausdebüt als Dryade (Ariadne auf Naxos) und spielte auch die Rollen von Rosina (Il barbiere di Siviglia), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Roßweisße (Die Walküre) und Lola (Cavalleria Rusticana). Sie trat auch in Gastauftritten der Wiener Staatsoper als Cherubino in der Elbphilharmonie in Hamburg und als Zerlina (Don Giovanni) in der Tonhalle in Düsseldorf auf.

Neben der Oper ist Svetlina Stoyanova eine erfahrene Rezitalistin und trat im Musikverein Wien mit dem Pianisten Stephen Hopkins auf; in Wigmore Hall, London und beim Internationalen Festival Sofia Music Weeks. Sie hat in Matinées und Konzertauftritten für die Wiener Staatsoper gesungen. Svetlina Stoyanova trat auch in der Live Music Now-Reihe in der Usher Hall in Edinburgh und für das Edinburgh 

Svetlina Stoyanova wurde in Forbes Bulgarien im Ranking „30 unter 30“ für das Jahr 2019 ausgezeichnet und erhielt 2020 vom Kulturministerium der Republik Bulgarien das renommierte „Zertifikat für Beitrag zur weltweiten Popularisierung der bulgarischen Kultur“.

Zu den Auszeichnungen von Frau Stoyanova gehören auch der Daniel Froschauer-Preis 2019 und die Silbermedaille (Musician’s Company Award). 

ROBERT BAUERSTATTER

ROBERT BAUERSTATTER wurde 1971 in Linz geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er an der Musikvolksschule Leonding, dann an der Musikschule der Stadt Linz und am Bruckner-Konservatorium des Landes Oberösterreich bei Prof. Eberhart Schuster und Prof. Franz Wall. Ab 1989 studierte Robert Bauerstatter an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei o. Prof. Siegfried Führlinger und o. Prof. Peter Ochsenhofer (2000 Diplom mit Auszeichnung). Meisterkurse besuchte er u.a. bei o. Prof. Wolfgang Klos, Barbara Westphal, Laszlo Barsony, Gerard Causse und Thomas Riebl. Von 1998-2001 war Robert Bauerstatter Mitglied des Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchesters. Seit 2001 ist er Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper. 2004 wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker und rückte in die Position eines Stimmführers auf.

Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist Robert Bauerstatter auch ein eifriger Kammermusiker. Als Gast arrivierter Ensembles wie zum Beispiel des Küchl-Quartetts oder des Wiener Kammerensembles sowie als Mitglied eigener Ensembles (Lissy-Quartett, Klavierquartett Wien, Ignaz Pleyel Quartett, Theophil Ensemble) spielte er zahlreiche Konzerte sowie Radio-und Fernsehübertragungen. In den verschiedensten Formationen hat er bereits 15 CDs eingespielt.

Als Solist spielte Robert Bauerstatter mit verschiedenen österreichischen Orchestern, den Philharmonien Sofia, Plovdiv und Varna und dem Orquesta Filarmonica de la UNAM in Mexico City Werke von Karl Stamitz, F.A. Hoffmeister, Paul Hindemith, Bohuslav Martinu, Max Bruch und Hector Berlioz.
Gelegentliche Unterrichtstätigkeit bei Meisterkursen in Ungarn, Bulgarien und Japan (Kusatsu International Summer Music Academy).
Robert Bauerstatter spielt eine Viola von Stephan von Baehr aus dem Jahr 2002.

TRIO ARTIO

Das Trio Artio wurde 2017 in Wien von der österreichischen Geigerin Judith Fliedl, der deutschen Cellistin Christine Roider und der österreichischen Pianistin Johanna Estermann gegründet.
Bei gemeinsamen Konzertauftritten in New York, Berlin und Graz zeigte sich, was die drei Musikerinnen neben der Liebe zur Kammermusik verbindet – der gemeinsame Spaß auf der Bühne, die intensive Kommunikation mit dem Publikum und nicht zuletzt der Drang, ehrlich miteinander Musik zu machen. Der Beschluss, mit dem Klaviertrio eine gleichgesinnte musikalische Zukunft zu gestalten, wurde gefasst.
Das Ensemble studiert derzeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Stefan Mendl (Wiener Klaviertrio) und Johannes Meissl (Artis-Quartett). Schon nach kurzer Zeit kann das Trio Erfolge wie den Gewinn eines Preises beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Massimiliano Antonelli“ sowie die Aufnahme in die Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung vorweisen. Hervorzuheben sind außerdem Konzerte im österreichischen Kulturforum in New York und das Debüt im Wiener Musikverein 2019. Vom österreichischen Außenministerium wurde das Trio Artio für das „New Austrian Sound of Music“ (NASOM) Förderprogramm ausgewählt und wird im Zeitraum 2020 2022 als Kulturbotschafter Österreichs international zu erleben sein.

Judith Fliedl wurde in Kärnten geboren und begann ihre Studien unter Igor Ozim und Pierre Amoyal an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie schloss ihr Masterstudium an der Musikuniversität Graz bei Priya Mitchell ab.

Sie spielt eine Violine von Lorenzo Storioni, die ihr von privater Hand zur Verfügung gestellt wird.

Christine Roider begann ihr Studium bei Prof. Michael Sanderling an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Das Diplomstudium schloss sie erfolgreich ab und wechselte anschließend in die Klasse von Prof. Reinhard Latzko an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie ihr Magisterstudium mit Auszeichnung absolvierte.

Sie spielt ein Instrument von Throsten Theis aus dem Jahr 2011.

Johanna Estermann wurde in Innsbruck in eine Musikerfamilie geboren. Mit 6 Jahren erhält sie dort ihren ersten Klavierunterricht.

Bereits während der Schulzeit beginnt sie das Studium Bachelor IGP (Instrumental- und Gesangspädagogik) Klavier am Mozarteum Salzburg, welches sie mit Auszeichnung beendet und erhält damit die Lehrbefähigung für Klavier und ihr Schwerpunktfach Orgel. Ebenfalls mit Auszeichnung schließt sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien das Masterstudium IGP Klavier ab.

Vienna Duo

Vienna Duo ist ein Flöten- und Gitarrenensemble, das im Herzen der Hauptstadt der klassischen Musik lebt und auftritt. Inspiriert von der Wiener Klangtradition und der Atmosphäre Wiens kombinieren Desislava Dobreva (Flöte) und Bozhana Pavlova (Gitarre) Juwelen des klassischen Repertoires auf eine elegante Weise. Als Botschafter von Musik aus verschiedenen Epochen bietet das ViennaDuo eine exquisite Klangfülle und ein raffiniertes Gespür für Stil. Ihre vielfältigen Darbietungen zeichnen sich mit Farben und Schattierungen, Klängen und Stille aus, schenken dem Publikum das volle Spektrum ihrer Instrumente und schaffen ein unvergessliches Erlebnis. Die Musikerinnen haben sich in 2020 kennengelernt und haben diverse Auftritte u.a. auf dem weltberühmten Gitarren Festival Forum Gitarre Wien hinter sich.

Die gebürtige Bulgarin Desislava Dobreva lebt seit 2005 in Wien. Sie hat an der Universität

für Musik und darstellende Kunst Wien, an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien und

am Conservatoire à rayonnement régional de Paris studiert und unter ihren ProfessorInnen

sind Prof. Barbara Gisler-Haase, Birgit Ramsl und Prof. Karl-Heinz Schütz in Wien und

Vincent Lucas und Nathalie Rozat in Paris. 

Desislava arbeitet intensiv als Solistin und im Bereich der Kammermusik – insbesondere mit dem Holzbläserquintett qWINDett, dem ViennaDuo und dem Ensemble Wiener Collage. 

Sie hat ihre Orchestererfahrung sowohl in Wien in den Wiener Philharmonikern, der Wiener Staatsoper, den Wiener Symphonikern, dem ORF – Radio Symphonie Orchester, der Wiener Volksoper, dem Tonkünstler Orchester als auch in ausländischen Orchestern wie BBC National Orchestra of Wales und Royal Philharmonic Orchestra in London gesammelt. 

Die Flötistin unterrichtet an der „J. S. Albrechtsberger“ Musikschule der Stadt Klosterneuburg NÖ. Sie hat Einladungen für Meisterklassen als Gastlehrerin in Bulgarien, Russland und Mexiko erhalten und sie war bei internationalen Flötenwettbewerben in Russland und Bulgarien als Jurymitglied tätig.

Bozhana Pavlova​ wurde in Bulgarien geboren und ist künstlerisch seit mehreren Jahren in Wien tätig. Ihre Konzerttätigkeit erstreckt sich über zahlreiche Länder u.a. China, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Ungarn, Slowakei, Bulgarien. Die Gitarristin tritt sowohl als Solistin als auch als Mitglied mehrerer Kammermusikformationen auf. Parallel zu ihrer Konzertkarriere ist sie Lehrende an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und Johann-Joseph-Fux Konservatorium in Graz. Bozhana Pavlova ist auch Gastdozentin und Jurymitglied bei anerkannten internationalen Gitarrenfestivals.

Sie lernte Gitarre an der Nationalen Musikschule „Lyubomir Pipkov“ in Sofia in der Klasse von Prof. Stolina Dobreva. Danach studierte sie am Konservatorium Wien Privatuniversität bei Univ.-Prof. Mag. ArtD. Jorgos Panetsos und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in den Klassen von em.o.Univ.Prof. Walter Würdinger und Univ.Prof. Adriano Del Sal. Im Jahr 2017 folgte ihr Doktoratsstudium an der Neuen Bulgarischen Universität in Sofia bei Prof. ArtD. Panayot Panayotov.

Sie ist Laureatin mehrerer internationalen Wettbewerben in Deutschland, Italien, Kroatien, Albanien, Bulgarien, Rumänien und Montenegro und gewann Auszeichnungen für ihre künstlerische Leistungen von der Tokyo Foundation; dem Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Österreich; dem Konservatorium Wien Privatuniversität; der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und dem bulgarischen Kulturministerium. 

Die Gitarristin spielt mit Saiten der Firma ‚‚Hannabach‘‘.

Trio Lobkowitz Wien

Fasziniert von dem Reichtum der Klangfarben und begeistert über das Repertoire für die ungewöhnliche Triobesetzung Flöte, Viola & Klavier, gründeten die Flötistin Wally Hase, die Pianistin Srebra Gelleva und der Bratschist Robert Bauerstatter im Jahr 2021 das LOBKOWITZ TRIO WIEN. Die Inspiration für diesen Namen bekamen sie durch das Werk „Serenade für Piano Forte, Flöte und Viola“, komponiert von Joseph Rösler, Kapellmeister des Prinzen Lobkowitz in Wien im 18. Jahrhundert. Neben weiteren Original-Kompositionen für diese Besetzung aus verschiedenen musikalischen Epochen (von C. P. E. Bach bis M. Duruflé), werden die Konzertprogramme durch Duo-sowie Solostücke bereichert.


Die drei Musiker leben in Wien und arbeiten an zwei der renommiertesten Musikinstitutionen der Stadt, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei den Wiener Philharmonikern.

Duo Maxim Tzekov (Violine) und Sophie Druml (Klavier)

Maxim Tzekov wurde 2000 geboren und bekam im Alter von 5 Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Dina Schneidermann. Anschließend war er viele Jahre lang Schüler von Ivan Dimitrov (Wiener Symphoniker), bevor er 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Lieke te Winkel aufgenommen wurde. Zusätzlich studierte er 2017 bei Gerhard Schulz sowie 2020 bei Annette Bik und Tanja Becker-Bender. Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Benjamin Schmid, Nikolaj Szeps-Znaider, Stephan Picard, Tanja Becker-Bender und Ingolf Turban. 2019 war er aktiver Teilnehmer der Meisterklasse von Gerhard Schulz an der renommierten Kronberg Akademie.

.Als Solist und Kammermusiker war er bereits Gast internationaler Konzerthäuser und Festivals wie des Musikvereins und Konzerthauses Wien, dem Theater an der Wien, der Bregenzer Festspiele, der Hohenloher Kulturtage, des Internationalen Kammermusikfestivals Allegro Vivo, des Detect Classic Festivals Neubrandenburg, sowie der Internationalen Chopin Gesellschaft. Er konzertierte mit dem Franz Schmidt Kammerorchester, dem „International Chamber Orchestra Vienna“, der Camerata Pro Musica Hungarica, dem Symphonieorchester der HfMT Hamburg, dem Junge Künste Orchester Wien, sowie dem Concertino Ensemble Augsburg. 2017 gründete er mir dem Saxophonisten Severin Neubauer und dem Schlagwerker Severin Hechwartner das Trio SMS, welches u.a. bei den Sofia Music Weeks gastierte.

Maxim Tzekov ist Gewinner des „Internationalen Violinwettbewerbs Kloster Schöntal“ 2019, wo er auch den Bach-Sonderpreis erhielt. Weiters war er Erstplazierter des Stephanie Hohl Wettbewerbs 2021, sowie Preisträger der „CIMA International Music Competition“, des Österreichischen Bundeswettbewerbs „Prima La Musica“ und des renommierten Jugendwettbewerbes „Musica Juventutis“, in dessen Rahmen er im Oktober 2017 im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses auftrat.

Als Gewinner des Internationalen Violinwettbewerbs Alberto Lysy 2020 spielt Maxim Tzekov eine Violine von Jean Baptiste Vuillaume aus dem Jahre 1829, welche ihm von der „Association Rencontre Musicale Camerata Lysy“ großzügigerweise zur Verfügung gestellt wird.

Die „Mittelbayerische Zeitung“ bezeichnet die junge Geigerin und Pianistin Sophie Druml als „Ausnahmetalent, die das Publikum durch ihre technischen und gestalterischen Fähigkeiten beeindruckt.“ Die „Kleine Zeitung“ schrieb: „ … die erst 21-jährige, hochbegabte Geigerin Sophie Druml aus Wien konnte mit sagenhafter Tonreinheit, enormem Farbenreichtum, erstaunlicher Reife und faszinierender Virtuosität … bei dem sie vom Publikum umjubelte wurde, begeistern.“ Bei einem anderen Konzert: „Ein Wiedersehen gab es mit der 21-jährigen Sophie Druml, die diesmal nicht als Geigerin, sondern als Pianistin bei Solostücken von Mozart und Chopin glänzte. Stehende Ovationen!“

Die Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe trat als Solistin mittlerweile an vier Kontinenten auf. Sie studiert Klavier bei Christopher Hinterhuber an der Musikuniversität Wien und bei Jacques Rouvier am Mozarteum Salzburg und Violine bei Benjamin Schmid ebendort.

Ab ihrem 14. Lebensjahr wurden wiederholte Begegnungen mit Paul Gulda wesentlich für Ihre künstlerische Entwicklung.

Kammermusikpartnerin des aron quartett, von Christian Altenburger, Matthias Bartolomey, Paul Gulda, Ariane Haering, Veronika Hagen, Dominik Hellsberg, Christopher Hinterhuber, Reinhard Latzko, Sarah McElravy, Julian Rachlin, Michael Schade, Benjamin Schmid, Matthias Schorn, Thomas Selditz, Tamás Varga, Ramón Vargas sowie Mitgliedern der Wr. Philharmoniker.

Konzertmeisterin „Internationales Orchesterinstitut Attergau 2019“ der Wiener Philharmoniker.

Welttournée mit TwoSet Violin und Hilary Hahn, ihre Videos erzielten mittlerweile über 10.000.000 Aufrufe.

Im Oktober 2020 feierte sie ihr Debüt im Großen Saal des Wiener Musikverein.

Von der Österreichischen Nationalbank wird Sophie die Violine „Jean-Baptiste Vuillaume, Paris 1858, ex Applebaum“ zur Verfügung gestellt.

Jenny Hou

Die in China geborene Mezzosopranistin Jenny Hou studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Franz Donner, Prof. Wessela Zlateva und Prof. Margit Klaushofer (Gesang), und arbeite ebenfalls mit Prof. David Lutz. Jenny Hou besuchte mehrmals Meisterkursen in Gstaad und Zürich mit Cecilia Bartoli und ihrer Mutter, Silvana Bazzoni.

2007 (noch als Studentin) debütierte Jenny Hou als Ramiro in Mozarts „La finta giardiniera“ im Schönbrunner Schlosstheater (Wien) und Yihai Theater (Shanghai). 2012 ist sie als Polinesso in Händels „Ariodante“ im Schönbrunner Schlosstheater aufgetreten, und 2013 u.a. als Lazuli in “ L‘ etoile” und als Sorceress in “Dido and Aeneas”. Jenny Hou tritt oft als Solistin bei Oratorienaufführungen in Wien auf: mit dem Orchester „Collegium Dorotheum“, Chor „Cantores Suaves“ und dem Dirigenten Lucio Golino. In den größten Kirchen Wiens trat sie mit Mezzosopran- und Altpartien von J. S. Bachs Kantaten, Oratorien, Messen, sowie auch in Pergolesis „Stabat Mater“, Reinhard Keisers „Markuspassion“ auf.

2011 gewann Jenny Hou den 3. Preis des 2. Internationalen Mahler-Liedwettbewerbes in Sofia, Bulgarien (im Rahmen des Festivals „Österreichische Musikwochen“) und den 3. Preis und Sonderpreis des Wettbewerbes der internationalen Meisterkursen „Wiener Musikseminar“.

2013 debütierte Jenny Hou bei den Salzburger Festspielen in Mendelssohns “Ein Sommernachtstraum”.

Maria Tchervenlieva-Gelew


Absolventin der Bulgarischen Staatlichen Musikakademie. 1986 Promotion zum Dr. der Musikwissenschaft

Seit 1970 Unterricht an der Akademie für Musik und Tanz in Plovdiv. Seit 2000 Dozentin für Liedkunst, Vokalkammermusik und Klavierbegleitung bei der Sommerakademie Lilienfeld. Seit 2007 Lebensmittelpunkt und Arbeit in Wien. Neben der pädagogischen Tätigkeit intensive Forschungen auf den Gebieten der Klavierbegleitung und Kammermusik.

In den letzten 30 Jahren ist ein bedeutender Teil ihrer Konzerttätigkeit gemeinsam mit der bulgarischen Mezzosopranistin Lilia Ilieva vielen Uraufführungen bulgarischer und österreichischer Kompositionen gewidmet. Zahlreiche Konzertauftritte in ganz Europa, Japan und den USA. CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Gründerin und künstlerische Leiterin des Festivals „Österreichische Musikwochen“ in Bulgarien. Im Jahr 2006 gründete sie zusammen mit der Sängerin Kaori Tomiyama den Konzertzyklus „Klingende Bibliothek“ in Wien (unterstützt von Universitätsbibliothek Wien und Klaviergalerie „Wendl&Lung“).

Seit 2013 arbeitet sie aktiv an der Forschung des Archivs des österreichischen Komponisten Ferdinand Rebay (1880-1953), entdeckt im Kloster Heiligenkreuz. Sie gründete und leitet die nach Rebay benannte Internationale Sommermusikakademie, die bereits sieben Ausgaben hat.